Der Kaiserpinguin

Da der Kaiserpinguin bis zu mehr als einem Meter groß werden kann, ist er der größte Pinguin und gehört daher zusammen mit dem Königspinguin auch der Gattung Großpinguine an.

Das Wichtigste in Kürze

  • Größe: bis zu 1,30 m
  • Gewicht: bis zu 50 kg
  • Alter: bis zu 50 Jahre
  • Äußere Merkmale: schwarz-weißes Gefieder, schwach-orange Färbung am Hals
  • Ernährung: hauptsächlich Fische, Garnelen (Krill) und Tintenfische

Der Lebensraum vom Kaiserpinguin

In der Regel mag es der Kaiserpinguin gerne kalt, so, dass sein hauptsächlicher Lebensraum die Antarktis ist. Genauer gesagt sind sie die am südlichsten lebenden Pinguine und gleichzeitig das einzige Wirbeltier, das in dieser Region zu finden ist. Wenn jedoch gerade keine Brutzeit ist, verlassen die Kaiserpinguine dieses kalte Gebiet auch schon mal und man kann sie daher auch hin und wieder an der Südspitze Neuseelands antreffen.

Wie sieht es mit der Fortpflanzung vom Kaiserpinguin aus?

Die Jungen werden durch das Bauchfederkleid der Eltern gewärmt.

Die Jungen werden durch das Bauchfederkleid der Eltern gewärmt.

Bereits im Alter von 3 bis 6 Jahren ist der Kaiserpinguin fortpflanzungsfähig. Die Paarungszeit beginnt im März, die eigentliche Brutzeit im Mai, wenn in der Antarktis gerade Winter ist. Erst im antarktischen Hochsommer (Januar) werden die Küken flügge. Denn sie brauchen lange, um sich an die winterlichen Temperaturen zu gewöhnen. Daher werden sie auch nicht wie bei anderen Vögeln in einem Nest, sondern unter dem Bauchgefieder der Elterntiere ausgebrütet, wo es schön kuschelig warm ist.

Die Kaiserpinguine schließen sich zu sogenannten Brutkolonien zusammen und wandern mit dieser wochenlang zu ihren Brutplätzen ins Innere der Antarktis. Direkt nach der Eiablage verlassen die Weibchen diese Kolonie jedoch wieder und die jeweiligen Väter übernehmen von nun an die Stellung und brüten die Eier aus.

In der Brutkolonie wird es eng, denn alle Pinguine stehen dicht beieinander, und damit jeder einmal die Wärme der Kolloniemitte erfährt, rotieren sie währenddessen in gemächlichem Tempo im Kreis, um dadurch die Positionen zu wechseln. Genauso wenig wie der Kaiserpinguin natürliche Feinde hat, kennt er auch kein Revierverhalten.

Der Kaiserpinguin kann im Gegensatz zum Königspinguin jedes Jahr brüten.

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