Tag Archiv für Antarktis

Feinde der Pinguine

Pinguine als typische Tiere der Südpolarregion sind praktisch allen Menschen bekannt. Als Meeresvögel ernähren sie sich von Fischen und Krill (Kleinkrebsen), die sie unter Wasser schwimmend jagen. Aber auch sie selbst können zur Jagdbeute werden: Je nach Art und Lebensraum haben Pinguine verschiedene Fressfeinde, sowohl an Land als auch im Meer. » Weiterlesen

Das kann nur ein Pinguin

Es gibt viele verschiedene Pinguinarten. Eines haben sie aber alle gemeinsam. Nämlich die einzigartigen Eigenschaften ihres Körpers, der sich an die speziellen Lebensumstände der Tiere angepasst hat.

Körperbau

Obwohl der Pinguin ein Vogel ist, kann er nicht fliegen, dafür ist er mit seinem stromlinienförmigen Körper wie geschaffen für ein Leben im Wasser. Da er beim Tauchen den Wasserwiderstand überwinden muss, besitzt der Pinguin muskulösere Flügelansätze und ein stärker ausgebildetes Brustbein als andere Vögel.

Ein weiterer Unterschied zu seinen fliegenden Verwandten, ist die unbewegliche Verbindung zwischen Unter- und Oberarmknochen, die den Flügeln eine große Festigkeit verleiht. Die Beine des Pinguins sind nach hinten versetzt, womit der aufrechte Gang an Land ermöglicht wird. Zum Tauchen besitzt er Schwimmhäute an den Füßen. Mit seinen schweren Knochen, die nicht wie bei anderen Vögeln hohl sind, kann der Pinguin in tieferen Wasserregionen nach Fischen jagen.

Federkleid

Die schwarz-weiße Färbung verleiht dem Pinguin eine optimale Tarnung. Die schwimmenden Vögel heben sich von oben betrachtet kaum vom dunklen Meeresboden ab und von unten gesehen, kann man schwer einen Unterschied zur hellen Wasseroberfläche erkennen. Das Gefieder dient den Pinguinen darüber hinaus auch als „Taucheranzug“. Drei Schichten mit kurzen und wasserundurchlässigen Federn sind übereinander angeordnet.

Wärmeregulation

Um den eisigen Temperaturen der Antarktis standhalten zu können, wärmen sich die Pinguine gegenseitig.

Um den eisigen Temperaturen der Antarktis standhalten zu können, wärmen sich die Pinguine gegenseitig.

Zusammen mit einer dicken Fettschicht dient das Federkleid auch als idealer Kälteschutz. Bei der Jagd im Wasser erzeugen die Muskelbewegungen der Flügel zusätzlich Wärme. Außerdem kann der Pinguin in Teile ihres Köpers die Temperatur deutlich herabsetzen. Darüber hinaus hat sich dieser Vogel den natürlichen Gegebenheiten der Antarktis mit dem hervorragenden Gegenstromprinzip ausgestattet. Hierzu gibt das vom Körper kommende erwärmte arterielle Blut, das in die Beine und Flügel einströmt, seine Wärme an das abgekühlte und zurück in den Körper fließende venöse Blut ab. In warmen Regionen haben Pinguine dagegen verbreiterte Flügel ausgebildet, um mehr Wärme abzugeben.

Sinnesorgane

Die Ohren der Pinguine befinden sich unter dem Gefieder und werden auf Tauchgängen gut verschlossen. Auch die Augen sind auf die Jagd unter Wasser spezialisiert. Während Pinguine an Land kurzsichtig sind, können sie beim Tauchen sehr gut sehen. Möglich ist dies durch eine abgeflachte Hornhaut.

Mit sehr dehnungs- und kontraktionsfähigen Pupillen können einige Vertreter sich außerdem schnell an unterschiedliche Lichtverhältnisse anpassen.

Der Kaiserpinguin

Da der Kaiserpinguin bis zu mehr als einem Meter groß werden kann, ist er der größte Pinguin und gehört daher zusammen mit dem Königspinguin auch der Gattung Großpinguine an. » Weiterlesen

Reise an die Antarktis

Ohne jeden Zweifel ist die Antarktis einer der extremsten Lebensräume, den es auf unserem Planeten gibt. Die Antarktis ist ein Kontinent mit einem Festlandgebiet, das größer ist als Europa. » Weiterlesen

Pinguine – Tierische Frackträger

Grundlegende Fakten

Pinguine sind eine von etwa 40 flugunfähigen Vogelarten, eine Kategorie, der auch die Strauße, Nandus, Kasuare, Emus und Kiwis angehören.
Diese watschelnden Vögel sind für ihre weißen Bäuche und dunklen Rücken und Flügel (ähnlich einem Smoking) bekannt. » Weiterlesen